Lady in Red

Die Bilder wurden in einem abgedunkelten Studio aufgenommen. Das Model liegt bzw. steht vor schwarzem Stoff, damit vom Hintergrund möglichst wenig Licht reflektiert wird. Dann wir der Körper mit einem Laserpointer, in unserem Fall mit einem roten Licht, angestrahlt. Wichtig ist, dass das Model auf jeden Fall die Augen zu hat, da das Laserlicht sonst die Augen schädigen kann.

Ich habe diesen Laserpointer verwendet: Die Aufnahme entstand mit einer

Ich habe hier eine Belichtungszeit von 30 Sekunden gewählt. Das gibt mir genug Zeit, um den Körpfer mit dem Pointer aufzufahren. Die Blende habe ich auf f 6,3 eingestellt bei ISO 100. Damit habe ich genug Schärfentiefe am Model erzielt und dennoch ein helles Licht im Foto erreicht. Aufgrund der langen Belichtungszeit achtet das Model sich möglichst wenig zu bewegen. Die Kamera wurde natürlich auf einem Stativ fixiert.

In der Nachbearbeitung in Photoshop erhöhe ich den Kontrast. Die Schwarz-Werte habe ich reduziert. Im HSL-Regler nehme ich die Rot-Werte in Luminanz und Sättigung leicht hoch. An den Außenkanten des Models sah man einige Reflektionen vom darunter liegenden schwarzen Stoff, wenn auch merklich reduziert. Diese habe ich mit dem Kopierstempel entfernt.

Haare reflektieren den Laserpointer kaum/nicht. Wer die Haare nicht erkennbar haben möchte, sollte darauf achten, dass diese hinter dem Körper sind. Tattoos reflektieren das Licht ebenfalls deutlich schlechter, s.d. sie erkennbar sind. Das ist schon wieder interessant und schreit förmlich nach einer weiteren Aufnahme mit einem stark tätowierten Model.

Wer es als Fotograf ebenfalls umsetzen möchte, dem wünsche ich dabei viel Erfolg. Bei Fragen, immer heraus damit!

 

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